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Physical Standby mit RMAN DUPLICATE aus der aktiven Datenbank erstellen

OracleRMAN

Befehl

# Prerequisites: standby instance in NOMOUNT with a pfile containing only db_name,
# primary password file copied, static listener entries and tnsnames on both sides.
rman target sys@<primary_tns> auxiliary sys@<standby_tns>
RUN {
  ALLOCATE CHANNEL p1 DEVICE TYPE DISK;
  ALLOCATE CHANNEL p2 DEVICE TYPE DISK;
  ALLOCATE AUXILIARY CHANNEL s1 DEVICE TYPE DISK;
  ALLOCATE AUXILIARY CHANNEL s2 DEVICE TYPE DISK;
  DUPLICATE TARGET DATABASE FOR STANDBY FROM ACTIVE DATABASE
    USING COMPRESSED BACKUPSET SECTION SIZE 32G
    DORECOVER
    SPFILE
      SET db_unique_name='<standby_db_unique_name>'
      SET control_files='+DATA','+FRA'
      SET db_create_file_dest='+DATA'
      SET db_recovery_file_dest='+FRA'
      SET fal_server='<primary_tns>'
      SET log_archive_dest_2=''
      SET dg_broker_start='FALSE'
    NOFILENAMECHECK;
}

Was es tut

Kopiert die Datafiles der Primary über das Netzwerk auf den Standby-Server (ohne Zwischen-Backupdateien), erstellt das für den Standby angepasste spfile und wendet mit DORECOVER die vorhandenen Archivlogs an.

Wann einsetzen

Beim Aufbau eines neuen Data-Guard-Standby oder beim Neuaufbau eines Standby, der sich nicht per Reinstate zurückholen lässt.

Vorsicht

Erzeugt Netzwerk- und I/O-Last auf der Primary; nicht zu Spitzenzeiten ausführen oder die Anzahl der Kanäle begrenzen. NOFILENAMECHECK ist nur sicher, wenn der Standby auf einem SEPARATEN Server liegt; auf demselben Server kann es die Dateien der Primary überschreiben. Füge davor oder danach Standby-Redo-Logs hinzu (gleiche Größe wie das Online Redo der Primary, eine zusätzliche Gruppe pro Thread) und konfiguriere dann den Broker.

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